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Bienvenue!

 

Termin: 14.06.2020-25.06.2020

Preis pro Person im Doppelzimmer: 2.290 €

Irina Kluge

Telefon: +43 699 104 101 43
email: info@reisestudio.at

Inkludierte Leistungen:

 

  • Rundreise/Ausflüge in bequemem Reisebus mit WC ab/bis Mannheim
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
  • Frühstücksbuffet, 5 Abendessen im Hotel, 3 Abendessen in typischen Restaurants+ Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung + Eine Calvados- und eine Austernprobe
  •  Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 40 €)
  • Übernachtungssteuer
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Zug ab/bis Mannheim

Normandie – Bretagne im Überblick

Die raue Bretagne, wo die Wellen ungestüm an die Felsen klatschen, und die sanfte grüne Normandie – zwei ungleiche Schwestern. Aber die eine wie die andere wird Sie mit französischem Charme um den Finger wickeln. Wir erleben die rätselhaften Steinreihen von Carnac,
den einzigartigen Mont St-Michel, Fachwerkstädte und Seebäder voller Flair und stemmen uns an wilden Küsten dem Wind entgegen. Im Gespräch mit Genussexperten
– vom Austernzüchter bis zum Calvadosbauern – finden Sie heraus, wie Sie die Lieblingsmuscheln der Gourmets knacken oder apfelselig in den Genießerhimmel schweben. Stars der Gotik wie die Kathedralen von Reims und Chartres verzaubern uns am Anfang und zum Schluss mit Lichtspielen.

1. Tag, Sonntag, 17.05.2020

Bonjour, Reims!

Sie fahren individuell mit der Bahn nach Mannheim, wo Ihr Studiosus-Reiseleiter Sie um 14.15 Uhr zur gemeinsamen Weiterreise im Bus nach Reims begrüßt. Dort entführt uns nach dem Abendessen ein Lichtspektakel vor der Kathedrale in die Welt der Poesie. Willkommen in Frankreich! 390 km.

2. Tag, Montag, 18.05.2020

Lichtzauber der Gotik

Am Vormittag die Kathedrale von Reims – ein Geniestreich mittelalterlicher Baumeister. Über 700 Jahre hinweg krönte man hier die französischen Kö-

nige, bevor die UNESCO die Kirche selbst zum Welterbe krönte. Nachmittags erst mal der Post- kartenblick von oben auf Rouen, das sich in ei- ne Seine-Schleife schmiegt. Dann erwartet uns in der normannischen Hauptstadt ein spannendes Kirchenduo. Die gotische Kathedrale, vom Impressionisten Monet immer wieder auf die Leinwand ge- tupft, ragt wie ein mittelalterlicher Wolkenkratzer aus dem Meer der Fachwerkhäuser. Die moderne Kir- che Jeanne d’Arc überrascht an der Stelle, wo der Scheiterhaufen für die Nationalheilige errichtet wur- de. Dann duftet es aus der Küche unseres Restaurants auch schon nach normannischer Ente. 260 km.

Extratour

Oft schlägt Studiosus Alternativen zum Programm vor. Ob Sie darauf Lust haben, entscheiden Sie nach Urlaubslaune. Sie lieben die Maler des Impressionismus? Dann verzich- ten Sie doch auf einen Teil des Stadtrundgangs in Rouen und besuchen Sie die eindrucksvolle Gemäldesammlung im Musée des Beaux-Arts!

3. Tag, Dienstag, 19.05.2020

Belle-Epoque-Flair und geistvoller

Apfelsaft

Wir folgen der Seine Richtung Ärmelkanal – mit Musik von Erik Satie im Bus, dem populärsten Sohn der Hafenstadt Honfleur. Dort erst ein Blick in die Holzkirche Sainte-Catherine, dann der langsame Wal- zer der Segelboote im Vieux Bassin. Einmal im Jahr sorgen Hollywoodstars beim Filmfestival in Deauvil- le – Lieblingssommerfrische der Pariser – auf dem roten Teppich für Glamour. Wir sonnen uns auf der Strandpromenade im Belle-Époque-Flair des Or- tes. Und wer mag, mit den Zehen im Sand. Mit- ten im Land der Apfelbäume erzählt uns dann ein Calvados-Bauer – beim ein oder anderen Probierschluck – von den sinnlichen und übersinnlichen As- pekten des Apfelgeistes der Normandie. Apfelselig lassen wir den Geist der Romanik in der Ab- baye aux Hommes in Caen auf uns wirken. 200 km.

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4. Tag, Mittwoch, 20.05.2020

In Bayeux begegnen wir dem erfolgreichsten Feldherrn der Normannen, Wilhelm dem Eroberer, wie im großen Historienkino: Der 70 m lange, fast 1000 Jahre alte Bildteppich von Bayeux zeigt Szene für Szene, in kunstvollem Nadelstich, wie England ein- genommen wurde. Danach, voilà: Mont St-Michel (UNESCO-Welterbe)! Das Kloster auf der Felsenin- sel ragt steil in den normannischen Himmel. Pilgerziel, Festung, Gefängnis – mitten im Wattenmeer schrieb man hier Geschichte. Unser Nacht- lager schlagen wir ganz in der Nähe auf, damit Sie den Klosterberg in der Abendstimmung nach Lust und Laune genießen können. 150 km.

Extratour

Sie interessieren sich weniger für das Mittelalter als für die jüngere Vergangenheit? Dann verzichten Sie doch auf den Bildteppich. Per Taxi kommen Sie schnell nach Arromanches, wo einiges noch an die Landung der Alliierten im dramatischen Juni 1944 erinnert.

5. Tag, Donnerstag, 21.05.2020

Frühaufsteher und Fotografen können den Mont St- Michel noch einmal erleben, wenn sich die mystischen Morgennebel heben. Dann aber auf in die Bre- tagne! In Dinan ist Markttag und an den Ständen lo- cken die kulinarischen Schätze der Region – von Artischocken bis Ziegenkäse. Schauen und schnuppern sind schon der halbe Genuss. Aber lassen Sie sich von Ihrem Reiseleiter den ein oder anderen Probier- happen spendieren! Gestärkt entern wir die Korsarenstadt St-Malo und spazieren mit Meeresrauschen im Ohr über die granitgrauen Mauern. Wie halten es die Franzosen eigentlich mit der Energiegewinnung? Ein Thema Ihres Reiseleiters, während der Bus auf dem Weg nach St-Brieuc am Gezeitenkraftwerk an der Rancemündung vorbeifährt. 180 km.

6. Tag, Freitag, 22.05.2020

Felskunst an der Rosengranitküste

Bizarre Felsbrocken, an denen Wind und Wellen meißelten, stapeln sich an der Rosengranitküste fotogen übereinander. Napoleons Hut, Totenkopf oder Elefant – was erkennen Sie in den rosa und rot- braunen Felsen? Auf dem Zöllnerpfad lassen wir uns beim Klippenspaziergang vom Winde verwehen und haben die spektakulärsten Punkte bestens im Blick. Von Menschenhand skulptiert dagegen: die Kunstwerke am Kalvarienberg von St- Thégonnec, die wir nachmittags umrunden, be- vor wir weiter nach Quimper fahren. 230 km.

7. Tag, Samstag, 23.05.2020

Fachwerkidylle und Wellentänzer

Fachwerkhäuser mit Blumenschmuck, eine Kathedra- le mit schiefem Chor und eine Markthalle mit üp- pig bestückten Ständen – bildhübsch präsentiert sich Quimper beim Stadtspaziergang. Mittags in Locron an duftet es verführerisch aus den Creperien: Kosten Sie die bretonischen Pfannkuchen ruhig mal wa- gemutig mit Jakobsmuscheln oder Algen! Gut ge- stärkt kann uns nichts erschüttern – auch nicht die Bucht der Verstorbenen, wo ab und an die Geister Ertrunkener spuken sollen. Heute tanzen vor al- lem Windsurfer quicklebendig auf den Wellen. An der Pointe du Raz schließlich, umspült von der Bran- dung, stemmen wir uns noch einmal gegen den Wind. 150 km. Zwei Übernachtungen in Pont-Aven.

Extratour

Lust auf eine richtige Wanderung auf schmalen Küstenpfa- den? Dann in solide Laufschuhe geschlüpft und los geht’s zur Bucht der Verstorbenen zum Sémaphore, dem Leuchtturm an der Pointe du Raz (1,5 Std., leicht, 100 m 100 m)! Dort treffen Sie die Gruppe. Tipps zur Route hat Ihr Reiseleiter.

8. Tag, Sonntag, 24.05.2020

Malerkulisse und Mörderjagd

In Pont-Aven gründeten Paul Gauguin und seine Kol- legen eine Malerschule, die den Weg in die Mo- derne wies. Wir entdecken auf dem Stadtspazier- gang zwischen dem kleinem Museum, alten Müh- len und der Kapelle von Trémalo neben Künstlerspu- ren auch reichlich malerische Ecken. Unsere eige- nen Spuren hinterlassen wir später im Sand – am Strand von Bénodet, wo wir es uns gemütlich machen. Ein gefährliches Pflaster dagegen Concarneau – zumindest in den Romanen von Georges Sime- non und Jean-Luc Bannalec. Wo sich die Altstadt wie ein Schiffsrumpf ins Hafenbecken schiebt und die Kommissare auf Mörderjagd gehen, lassen wir uns schmecken, was den Fischern ins Netz ging. 80 km.

9. Tag, Montag, 25.05.2020

Land der Steine und Meeresfrüchte

Zeitreise in die Frühgeschichte: Wer errichtete den gigantischen Menhir von Locmariaquer, der wie ein von Obelix vergessener Hinkelstein am Boden liegt? Und warum? Genauso rätselhaft die Megalithsteine von Carnac, die seit 7000 Jahren in Reih und Glied stehen. Beim Picknick mit Käse, Pasteten und Rot- wein schicken wir unsere Fantasie auf Reisen. Nach- mittags sind wir wieder am Meer, wo ein Austernzüchter von Zucht und Ernte seiner besonderen Meeresfrüchte erzählt. Während wir kosten dürfen, ver- rät er uns Tricks zum Öffnen und Schlürfen der zacki- gen Muscheln. Abends sind wir in Vannes. 130 km.

Extratour

Austern sind Geschmackssache – wenn Ihnen der Sinn nicht nach den Muscheln steht, bringt Sie der Bus an den nahe gelegenen Strand von Carnac, wo Sie ganz entspannt Wind und Wellen genießen können.

10. Tag, Dienstag, 26.05.2020

Gemächlich machen wir uns auf den Heimweg, mit attraktiven Zwischenstopps unterwegs. In Le Mans dröhnen beim berühmten 24-Stunden-Rennen die Motoren, wir finden Stille in der Kathedrale. In der Kathedrale von Chartres (UNESCO-Welterbe) tauchen wir nachmittags in ein Lichtermeer ein. Schnuppern Sie abends noch einmal in Eigenregie franzö- sische Lebensart – bei einem Pastis im Bistro zum Beispiel –, während Lichtkünstler die Stadt in ein Meer aus Klang und Farben verwandeln. 400 km.

11. Tag, Mittwoch, 27.05.2020

Abschied mit (Jugend-)Stil

In Schloss Vaux-le-Vicomte versetzt Ihr Reiseleiter Sie zum Finale in die Zeit des Sonnenkönigs. Dann geht es mit einem Potpourri französischer Klänge – vom Chanson bis zum Sommerhit des Jahres – in die lothringische Hauptstadt Nancy. 430 km. Nach stilvoller Tafelrunde in der Jugendstilbrasserie L’Excelsior spazieren wir gemeinsam zur Place Stanislas und nehmen Abschied von Frankreich auf dem königlich beleuchteten Festsaal im Freien, wo die ganze Stadt flirtet und flaniert.

Extratour

Statt Schlossrundgang lieber ein ausgedehnter Spaziergang im ersten Barockgarten Frankreichs? Das Werk des großen Gartenarchitekten Le Notre war das Vorbild für die Anlagen in Versailles und lädt zum Flanieren ein.

12. Tag, Donnerstag, 28.05.2020

Rückreise nach Mannheim

Rückreise durch Lothringen und das Saarland nach Mannheim. Sie kommen gegen 13 Uhr an. 260 km. Individuelle Heimreise.

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